Vorgehen

Vom Erstkontakt zur fertigen Förderlösung

1

Bedarfsanalyse vor Ort

Wir erfassen die genauen Materialströme, Bandlängen und Umgebungsbedingungen in Ihrem Werk.

2

Technische Konzeption

Unsere Ingenieure erstellen ein detailliertes Layout der Förderstrecke mit allen Übergabepunkten und Antrieben.

3

Simulation der Lastprofile

Mit einer digitalen Zwilling-Simulation prüfen wir die Durchsatzraten und identifizieren Verschleißschwerpunkte.

4

Fertigung und Montage

Die Komponenten werden in unserer Fertigung in Salzburg gefertigt und termingerecht montiert.

5

Inbetriebnahme und Einweisung

Nach der Installation erfolgt die Feinjustierung der Steuerung sowie die Schulung Ihres Bedienpersonals.

Unsere Kernkompetenzen

Alle Leistungen anzeigen

Maßgeschneiderte Systeme für die automatisierte Förderung und Verteilung von Schüttgütern in der österreichischen Verarbeitungsindustrie.

01

Schwerlast-Förderbänder

Auslegung und Fertigung von Gurtförderern für abrasive und schwere Schüttgüter wie Kies, Erz und Zementklinker. Optimierte Tragrollenabstände und Antriebstechnik für Dauerlast.

02

Materialfluss-Simulation

Digitale Zwillinge Ihrer Förderstrecke zur Identifikation von Engpässen. Wir simulieren Durchsatz, Pufferzeiten und Übergabepunkte, bevor die erste Schweißnaht gesetzt wird.

03

Verschleißschutz & Beschichtung

Keramische und polymerbasierte Beschichtungen für Bänder, Rinnen und Bunkerwände. Verdopplung der Standzeit unter abrasiven Bedingungen bei gleichbleibender Förderleistung.

04

Steuerung & Sensorik

Adaptive Steuerungsalgorithmen, die Lastverteilung und Bandgeschwindigkeit in Echtzeit anpassen. Integration von Vibrations- und Temperatursensoren zur vorausschauenden Wartung.

05

Umlenk- & Übergabestationen

Konstruktion von Umlenkstationen mit reduziertem Materialstau und minimiertem Staubaustritt. Geeignet für Höhenunterschiede bis 15 Meter bei Förderbändern mit 1200 mm Breite.

06

Retrofit & Modernisierung

Nachrüstung bestehender Anlagen mit energieeffizienten Antrieben, neuen Steuerungen und verschleißarmen Komponenten. Typische Amortisation unter 18 Monaten durch geringere Ausfallzeiten.

Präzise Definitionen für industrielle Förderprozesse

Klärung technischer Begriffe und Haftungsgrenzen

Was versteht Salzburg Conveyor Technologies unter „automatisierter Materialverteilung“?

Die automatisierte Materialverteilung umfasst die softwaregesteuerte Zuführung von Schüttgütern zu mehreren Verarbeitungsstationen. Dabei werden Bandgeschwindigkeiten, Übergabepunkte und Füllstände in Echtzeit geregelt. Die Steuerung erfolgt über speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und berücksichtigt die spezifischen Fließeigenschaften des Materials. Eine manuelle Eingriffsmöglichkeit bleibt jederzeit bestehen.

Welche Materialien fallen unter die Garantieleistung für Förderkomponenten?

Die Garantie gilt ausschließlich für den bestimmungsgemäßen Einsatz mit trockenen, nicht-aggressiven Schüttgütern mit einer Korngröße bis 80 mm. Ausgeschlossen sind abrasive Stoffe wie Quarzsand oder Metallspäne, sofern keine verschleißfeste Sonderbeschichtung vereinbart wurde. Die Garantiezeit beträgt 24 Monate ab Inbetriebnahme, maximal 30 Monate ab Werksauslieferung.

Wie wird die maximale Förderleistung eines Systems ermittelt?

Die Nennförderleistung wird unter Laborbedingungen bei einer Bandgeschwindigkeit von 2,5 m/s und einer Schüttdichte von 1,6 t/m³ bestimmt. Abweichungen in der Praxis – etwa durch wechselnde Korngrößen oder Feuchtigkeit – können die tatsächliche Durchsatzrate um bis zu 15 % reduzieren. Eine individuelle Leistungsgarantie wird nur nach einer standortspezifischen Materialanalyse abgegeben.

Welche Wartungsintervalle sind für die Förderanlagen verbindlich?

Die Grundwartung umfasst eine Sichtprüfung der Bandoberfläche und der Rollenlager alle 200 Betriebsstunden. Ein vollständiger Check der Antriebseinheit und der Spannvorrichtung ist nach 1.000 Stunden oder spätestens alle drei Monate fällig. Bei Dauerbetrieb über 16 Stunden täglich verkürzen sich die Intervalle um 30 %. Die Einhaltung dieser Fristen ist Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche.

Wer trägt die Kosten für Nachrüstungen an bestehenden Anlagen?

Nachrüstungen, die auf eine geänderte Produktionsanforderung zurückgehen, werden nach Aufwand berechnet. Kosten für Anpassungen aufgrund von Planungsfehlern oder unvollständigen Angaben des Betreibers trägt der Auftraggeber. Stellt sich während der Montage heraus, dass die Tragkonstruktion nicht den statischen Vorgaben entspricht, wird ein separater Kostenvoranschlag erstellt. Die Montage wird erst nach schriftlicher Freigabe fortgesetzt.

Rückmeldungen unserer Kunden

Praktische Ergebnisse aus der Industrie

„Durch die Neuanordnung der Übergabepunkte und die adaptive Bandsteuerung konnten wir die Stillstandszeiten um 18 % senken. Die Verschleißteile halten jetzt fast doppelt so lange – das spart uns jährlich fünfstellige Beträge an Wartungskosten.“

Zementproduktion

„Die Analyse der Materialströme hat uns gezeigt, wo die echten Engpässe liegen. Nach der Umstellung läuft die Anlage deutlich ruhiger, und der Durchsatz ist um 12 % gestiegen. Ein messbarer Erfolg für unser Team.“

Schüttgutumschlag

„Die neuen Beschichtungen auf den Förderrollen haben unsere Standzeit verdoppelt. Der Energieverbrauch ist gleichzeitig um 7 % gefallen. Für uns als Dauerbetrieb ein entscheidender Vorteil.“

Verschleißschutz

„Die Integration der Sensordaten in unser Instandhaltungssystem war einfacher als gedacht. Seitdem planen wir Wartungsfenster vorausschauend und vermeiden ungeplante Ausfälle.“

Vorausschauende Wartung

„Die Umstellung auf die adaptive Lastverteilung hat unsere Förderbandanlage stabilisiert. Die Ausfallrate ist praktisch auf null gesunken – das zahlt sich jeden Monat aus.“

Förderbandsteuerung
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